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Zufallsgedicht

Ich hatte eine liebe Frau

Bertolt Brecht

Ich hatte eine liebe Frau
Die schönste auf der Welt
Da kam der Generalfeldmarschall
Und sagte: Marsch ins Feld!

Ich hab da was verteidigt
Meine Frau, die ging mir fremd
Das hat mich sehr beleidigt
Ich find es unverschämt.

Meiner Frau hau ich in die Fresse
Da bin ich nun mal so barsch.
Doch wenn ich einen Feldmarschall seh
Dann kriech ich ihm noch heut in den Arsch.

Wenn ich nicht so ein dummer Hund wär
Dann dächt ich einmal nach
Vielleicht, daß mir...

Wir sind zwei Seelen, Mama Leo…

Neun Monate lang hast

du mich getragen...

Jeden Tag gefüttert mit Leib und Seele

Jeden Tag getragen ohne zu beklagen

Am Ende sogar den Tod herausgefordert...

Jawohl, Leben un

Die Blume am Wegesrand

Du stehst so nah bei meinen Füßen –
so will ich dich ganz herzlich grüßen.
Gediehest du im satten Blumenhain,
so könnte keine Blume schöner sein.
Was brächt es mir, wenn ich mich bückte
und dich

Kieselstein

Ein Haar eines schönen Mädchens
war auf meiner Schulter zurückgeblieben.
Später machte ich aus ihm
das Schaukelseil für eins meiner jungen Gedichte.

Ein Kieselstein von Kurdistan

Verräter

Mitternacht im Sommer.
Auf einem Berg
schlich sich
eine Eibe
auf Zehenspitzen davon,
kaum war der Mond hinter dem Bergkamm
verschwunden.

Sie war alline.
Sie ließ sich von keinem Zweig

Nur einer von uns

Es war Abend;
wir waren gerade noch entkommen,
aber wie für den Regen
von damals
gab es auch für uns kein Ende.

Wir gingen wie eine Reihe von Tränen
und kletterten wie Rauchschwaden

Halabja

Es war der 14. des Monats;
auf Goyja entführte der Wind meine Feder.
Als ich sie fand und damit schrieb,
flogen meine Worte in Schwärmen.

Es war der 15. des Monats;

Tagebuch

Eine Blume schrieb ihr eigenes Tagebuch;
eine Hälfte davon
war über den schönen Blick des Wassers.

Das Wasser schrieb sein eigenes Tagebuch;
eine Hälfe davon

Holzkohle

Als ich in einer Nacht in Schech Wasan
zu Asche und Holzkohle geworden war,
wurden am nächsten Tag
die Zeitungen Europas
Seite um Seite
zu Fledermäusen.

In derselben Nacht,
fern von mir,

Das Tal des Schmetterlings

I

Auch in dieser Nacht
hole ich mir einen Stern vom Zweig
im Garten dieses wolkenlosen Himmels
herunter.

Jetzt nehme ich meinen Stern in der Hütte
auf meinen Schoß.

Sorge

Ich ging durch einen Wald,
auf meinem Weg
kam eine Tanne auf mich zu
und fragte nach den Wolken.
Ich sagte:
Sie sind unterweg zu dir.
Vor kaum einer Stunde,
sah ich sie auf dem Gipfel.

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