En son içerik ekleyen üyeler(resimli) | Hemen üye ol, seçkin bir ortama katıl!
savaş karadumansavaş...
54, samsun
paşa6634paşa6634
50, istanbul
drozakdrozak
48, yalova
mahmutcantekinmahmut...
, ADIYAMAN/
6666
56, Ankara
kosavali11kosavali11
22, KOCAELİ
ugurfuruncuugurfu...
,
idriscaglaridrisc...
, Elazığ

gedicht

Über das Frühjahr

Über das Frühjahr

Bertolt Brecht

Lange bevor
Wir uns stürzten auf Erdöl, Eisen und Ammoniak
Gab es in jedem Jahr
Die Zeit der unaufhaltsam und heftig grünenden Bäume.

ABEND

ABEND

Wenn der Abend uns bezwingt
Und die Klage in uns singt:
Fühlst der bangen Seele Flug,
Weißer Mädchen Atemzug.

Fremd ist Friede, fremd der Streit,
Wann entrinnen wir der Zeit?

Abend

Abend

Der Abend wechselt langsam die Gewänder,
die ihm ein Rand von alten Bäumen hält;
du schaust: und von dir scheiden sich die Länder,
ein himmelfahrendes und eins, das fällt:

Märkte reizen dich zum Kauf

Märkte reizen dich zum Kauf

Märkte reizen dich zum Kauf;
Doch das Wissen blähet auf.
Wer im Stillen um sich schaut
Lernet wie die Lieb’ erbaut.
Bist du Tag und Nacht beflissen

Weihnachten

Weihnachten

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Ueberall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret,

Erinnerung

Erinnerung

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.

Johann Wolfgang von Goethe

Die tröstende Nacht

Die tröstende Nacht

O Nacht, du treue Trösterin!
Wenn ich auf meinem Lager zage,
So schwebst du vor das Fenster hin
Und hörst geduldig meine Klage;
Und wenn ins Kissen ich mit Stöhnen

Der blasse Abelknabe spricht

Der blasse Abelknabe spricht:

Ich bin nicht. Der Bruder hat mir was getan,
was meine Augen nicht sahn.
Er hat mir das Licht verhängt.
Er hat mein Gesicht verdrängt
mit seinem Gesicht.

Der todte Dichter

Der todte Dichter

Sie trugen einen Sarg hinaus,
Hing ihm kein Kranz zur Seite,
Gab Keiner ihm im schwarzen Kleid
Das trauernde Geleite.

Die Träger schritten stumpf und still,

Brautlied

Brautlied

Säumt mir des Lagers Linnen
Mit dunk'ler Rosen Zier,
Mit blühenden Gewinden
Umkränzt die nied're Thür
Und öffnet weit die Fenster,
Die Sonne laßt herein:

Syndicate content