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Zufallsgedicht

Glück der Entfernung

Trink, o Jüngling! heil'ges Glücke
Taglang aus der Liebsten Blicke;
Abends gaukl' ihr Bild dich ein.
Kein Verliebter hab es besser;
Doch das Glück bleibt immer größer,
Fern von der Geliebten sein.

Ew'ge Kräfte, Zeit und Ferne,
Heimlich wie die Kraft der Sterne,
Wiegen dieses Blut zur Ruh.
Mein Gefühl wird stets erweichter;
Doch mein Herz wird täglich leichter,
Und mein Glück nimmt immer zu.

Nirgends kann ich sie vergessen;
Und doch kann ich ruhig essen,
Heiter ist mein Geist...

Geduld

Oh,meine traurige Frau!
Laß deine Geduld
wie deine nußbraunen Haare wachsen...

Nimm auch die Armut
in dein Herz und deinen Schoß auf
wie unsere vier Kinder...

Die Mutter

Ich schlief zwischen zwei Gärten
und träumte bunte Träume.

Ich versteckte mich zwischen zwei Sternen
und pflückte einen Strauß von Geheimnissen der Nacht
für meine Gedanken.

Was gesagt werden muss

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Arbeitslosigkeit macht krank

Ich habe zuviel Zeit,
wieder eine Absage.
Ich bin zu allem bereit
an diesem grauen Tage.

Ich geh in eine der Kneipen
und hab so einen Durst.
Ich werde bis Abend bleiben

Gebrauchsgegenstand

Bist Du ein Außenseiter?
Bist Du ein Christ?
Oder bist Du vielleicht sogar ein Kommunist?

Nein, Du bist nur ein Mensch,
den man ausnützt, wegwirft
und dann vergißt!

Großes Lob an Jürgen Domian

Wer hört sich unsre Sorgen an?
Natürlich Jürgen Domian!
Befällt uns mal ein schlimmer Kummer,
so wählen gern wir seine Nummer.
Er macht uns Menschen ständig Mut
und seine Stimme tut uns gut.

Die Erinnerungen und eine Tasse Kaffee

ich brauche eine Tasse Kaffee.
Manche Erinnerungen frieren mich.
Meine Existenz bringen sie zum Zittern
und klauen meine Gedanken.
Wenn ich eine Tasse Kaffee hätte,

Europa

Europa hieß da eine Maid,
die in Phönizien einst erwuchs.
Es war vor langer, langer Zeit,
da wurd sie Opfer eines Trugs.

Sie war umringt von lauter Gold
und wohnte im Palast sogar,

Das beendete Leben

Ich steh' um Mitternacht im dunklen Wald,
ich friere denn es ist so bitterkalt!
Ich habe mich verirrt und weiss nicht wo ich bin,
da frag' ich mich: "Wo soll ich hin?"

Träum doch

Träum doch,
von Glück und Geborgenheit,
doch nimm dir dabei sehr viel Zeit.

Lach doch,
über Witze und Humor,
dann kommt dir vieles nicht so traurig vor.

Hör doch,

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