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Zufallsgedicht

Glück der Entfernung

Trink, o Jüngling! heil'ges Glücke
Taglang aus der Liebsten Blicke;
Abends gaukl' ihr Bild dich ein.
Kein Verliebter hab es besser;
Doch das Glück bleibt immer größer,
Fern von der Geliebten sein.

Ew'ge Kräfte, Zeit und Ferne,
Heimlich wie die Kraft der Sterne,
Wiegen dieses Blut zur Ruh.
Mein Gefühl wird stets erweichter;
Doch mein Herz wird täglich leichter,
Und mein Glück nimmt immer zu.

Nirgends kann ich sie vergessen;
Und doch kann ich ruhig essen,
Heiter ist mein Geist...

Strasse

Ich vergesse jene Straße nicht,
die uns eines Abends
zu einem mehrstündigen Spaziergang einlud.

Ich vergesse nicht,
wie ich, alleine auf dem Rückweg, bemerkte,

Tunnel

Unter der Oberfläche dieser erschöpften
und verwundeten Seele
ziehen die Stunden der Fremde,
aneinander gekoppelt,
wie Waggons eines Zuges,
Tag für Tag pendeln sie hin und her.

Überleben

Ich ging ans Meer,
er sagte mir:
Wenn es nach der Angel und dem Netz ginge,
wäre schon lange
nicht nur die Fische meiner blauen Seele,
sonder auch ich selbst
zugrunde gegangen.

Schnee

Ich war ein Kind,
meine erste Liebe zu dir
wie eine kleine Schneeflocke,
so groß wie ein Ball.

Die Zeit verging.
Ich merke:
So wie das Alter dem Gefälle nachzieht.

Lid

Als der Mond aufging,
schenkte er
den ersten Strauß seiner Strahlen
dem hohen Gipfel.

Daneben
blickte ihn eine Quelle fordern an
und verlangete von ihm einen Kuss.

Erde

Ich griff mit der Hand
nach einem Zweig.
Schmerzerfüllt zuckte der Ast.

Als ich mit der Hand nach dem Ast griff,
begann der Baumstamm
zu schreien.

Als ich den Baumstamm umarmte,

Weinen

Warum weint dieser Wald?
Vielleicht ist einer seiner Sprößlinge gestorben.
Vielleicht hat die Flut der gestrigen Nacht
einen seiner hübschen Jünglinge entführt.
Vielleicht hat er vom Tode

Nest

Seit ein paar Tagen hat
ein Paar Turteltauben
auf dem Fenstersims
meines Zimmers
ein Nest gebaut.

Sie gurren zusammen.
Sie picken an die Scheibe,
als möchten sie mit uns sprechen.

Macht

Durch das engste Nadelöhr,
auch im Dunkeln,
kann ich den Faden eines Gedichtes ziehen.

Die Träume,
auch die glatten,
kann ich mit der nackten Hand des Satzes
wie diesen Stift fangen.

Pappel

Eine Pappel fragte :
Warum hat diese Trauerweide
ihr Haupt in den Schoß
des Teiches gelegt
und erhebt es nicht wieder?

Die Welle antwortete;
Sie stand stets aufrecht.
Eine Lerche kam immer,

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